Meine Story

Momentan lebe ich mit meiner Familie in Ecuador. Mein Lebensgefährte erhielt im Sommer 2016 von seiner Firma das Angebot, für ein volles Jahr eine Geschäftsstelle in Quito zu unterstützen. Unsere spontane Reaktion war: JA!, was für eine schöne Möglichkeit!  Auch unsere Tochter (12) und unser Sohn (9) waren nicht abgeneigt und so neugierig wie wir auf diesen Kontinent, auf dieses unbekannte Land mit den vielen Vulkanen, den Anden, dem Regenwald, der Pazifikküste - und des ewigen Frühlings. Da wir uns alle gerne ins Abenteuer stürzen, es lieben zu reisen und es wunderbar ist, sich neue Erfahrungshorizonte zu erschließen, stand die Entscheidung schnell fest: unsere Wohnung in Deutschland vermieteten wir unter, packten das Allernotwendigste in Koffer und 10 Kisten, gaben eine kleine Farewell-Party und machten uns im Herbst 2016 auf den Weg nach Quito.

Von hier aus startete ich meine Online-Praxis und bin voller Überzeugung und Tatendrang. Ich freue mich, Euch auch aus Ecuador heraus, einfühlsame, wirkungsvolle, nachhaltige und kreative Beratung in Fragen rund um Euer Familienleben und Eure Paarbeziehung geben zu können.

» Mir ist eine einfühlsame, wirkungsvolle, nachhaltige und kreative Beratung für Dich, Deine Paarbeziehung und Dein Familienleben wichtig.

Warum ist mir die Unterstützung von Eltern in ihrem Familienleben so wichtig?

Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft. Hier wächst die nachfolgende Generation heran. Wie wir wissen, tragen wir im besten Fall als Erwachsene einen Schatz an sinnstiftenden Werten, Ritualen und Beziehungs- sowie Kommunikationsmustern mit uns, die maßgeblich in der Kindheit, also in unserer Ursprungsfamilie, verinnerlicht wurden. Sie prägen uns ein Leben lang. Aber es kann sich eben auch um Lasten handeln, weniger um Schätze, wenn uns eher destruktive Verhaltensmuster und Werteeinstellungen geprägt haben, die sich später für uns und in Beziehungen zu anderen Menschen als wenig positiv auswirken.

Wie gehen wir miteinander um? Wie kann ich mich persönlich entfalten? Was verbinde ich mit Liebe und Sexualität? Wie gehe ich mit Konflikten und schwierigen Situationen um? Wie kann ich die Gesellschaft mitgestalten? Das sind Erfahrungen, die wir zuerst im Kleinen in unseren Familien machen. Später handeln wir nach diesen Erfahrungen in größeren Gesellschaftskontexten. Gerade in unserer Gesellschaft, die so multikulturell gestaltet ist und ganz unterschiedliche Werte nebeneinander existieren, ist das zwischenmenschliche Zusammenspiel so bedeutsam geworden.

» Je mehr Kinder in Familien aufwachsen, die die Erfahrungen von gelingenden Beziehungen gemacht haben und das Potenzial unserer Freiheit und Gestaltungsmacht gespürt haben, desto hoffnungsvoller meine Vision der Zukunft.

Ich möchte Familien darin unterstützen, erfüllte Beziehungen zu leben, in denen aber auch Raum genug für jeden selbst ist, um sich persönlich entfalten zu können. Denn Selbstentfaltung wiederum ist wichtig, um kreativ sein zu können, neue Ideen und Visionen zu generieren, etwas aus einem Abstand heraus reflektieren zu können und entsprechend selbstbestimmt Entscheidungen treffen zu können - vor allem aber ist sie wichtig, um erfüllte Liebesbeziehungen zu leben. 

Mein Werdegang zur Beraterin und zum Online-Coach

Ich habe in Greifswald Kunstpädagogik und Kommunikationswissenschaften studiert. Der künstlerische Ausdruck und sein Nutzen für Bildungsprozesse, das bohèmische Leben, die Wirkung von Farben und Urformen zu erforschen, waren mein Antrieb in dieser Zeit. Da es sich um einen Magisterstudiengang handelte, wurde uns Studenten zudem viel Zeit für extracurriculare Erfahrungen gegeben: so konnte ich auch in die Bereiche Psychologie und Philosophie hineinschnuppern, die seither eine große Faszination auf mich ausüben.

Ich legte meinen Schwerpunkt nach der Geburt meiner Tochter mit dem Fach Bildungswissenschaft auf die Erwachsenenbildung, da mich der stetige Lernprozess von Erwachsenen interessierte und im Zuge von gesellschaftlichen Entwicklungen an Aufmerksamkeit gewann: biografische Brüche, Kompetenzdebatten, Globalisierung und die Forderung nach einem lebenslangen Lernen sind typische Kennzeichen dieser Entwicklungen. Die Erwachsenenbildung hat in diesem Diskurs den Begriff der professionellen Lebensbegleitung (D. Lenzen) ins Spiel gebracht, der mich sofort ansprach. Es geht hierbei eben nicht, wie der pädagogische Begriff impliziert, um ‚erzieherische‘ Maßnahmen eines (all-)wissenden Lehrers für einen noch unwissenden Schüler bzw. Lernenden, sondern um Hilfe zur Selbsthilfe in Form von Inspirationen und der Gestaltung von Angeboten, die dem Lernenden bzw. Hilfesuchenden zur Verfügung gestellt werden und in dessen Rahmen er professionell begleitet und unterstützt wird. Die Kernthese hinter diesem Begriff stimmt mit meiner Lebensphilosophie eines selbstbestimmten Lebens überein, die die Verantwortung für ein gelingendes Leben und die Gestaltungsmacht über das eigene Leben, vor allem in unserer westlichen Gesellschaft, in die Hände des einzelnen Menschen legt.

Da ich selbst noch zu Studienzeiten eine Familie gründete und selbst hineingeworfen war in die Spannungen und Konflikte, die das in heutiger Zeit mit sich bringt, legte ich fast automatisch meinen Fokus im Bereich der Erwachsenenbildung auf das Thema Familie. In Potsdam machte ich mich als aufsuchender Familiencoach selbstständig und gab als ausgebildete Elternkursleiterin "Starke Eltern-Starke Kinder®"-Workshops. 

» Ich denke, eine professionelle Beratung wird dann authentisch und wirksam, wenn der Berater aus der eigenen Lebenserfahrung, den eigenen Lern- und Leidensprozessen schöpfen kann.

Ich habe viel über einen konkreten beruflichen Titel für meine Arbeit nachgedacht, habe jedoch keine zufriedenstellende Antwort für mich gefunden. Diese Fragestellung ist noch im Findeprozess. Den Titel Pädagogin mag ich jedenfalls nicht sehr, da er mit Begriffen wie 'erziehen', 'unterweisen' und 'anführen' verbunden ist und sich zudem geschichtlich vor allem auf den kindlichen Lernprozess konzentriert. Es scheint, als wäre ich nicht die einzige, der es nach Abschluss eines geisteswissenschaftlichen Studiengangs so ergeht. So existieren heute im beratenden (Online-) Business eine Menge an fantasievollen Namen, um die eigene Arbeit zu umschreiben und sich von anderen Beratern bzw. Coaches abzugrenzen.

Meine Begeisterung jedenfalls für den künstlerischen Ausdruck, philosophische Fragestellungen und die Macht der Kommunikation sind geblieben und spiegeln sich in meiner methodischen Arbeit wieder. Insofern verstehe ich mich als Kunstpädagogin und ja, auch als Künstlerin und Muse. Malen entspannt mich seit meiner Kindheit und ich mag unkonventionelle, kreative Denkmuster.  

In meiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit beschäftigte ich mich mit dem Design von digitalen Lern- und Erfahrungsräumen, also sehe ich mich auch als Designerin von Erfahrungsräumen.

Weiterhin bin ich Forscherin und Analytikerin im Hinblick auf familiäre Strukturen und Prozesse, was ein unglaublich weites und spannendes Feld ist. Vor allem fasziniert mich seit eh der Aspekt der erotischen Liebe in diesem Zusammenhang: wie lässt sich in einer Beziehung mit Kindern die erotische Liebe aufrechterhalten? Ich bin leidenschaftliche Love Alchimistin. Daraus entwickelte sich mein Tätigkeitsschwerpunkt als Paar- und Familiencoach.

Die Abgrenzung meiner Arbeit zur psychologischen Praxis bzw. therapeutischen Maßnahmen ist wichtig. Der bedeutende Unterschied liegt vor allem darin, dass ich in meiner beratenden Tätigkeit keine krankhaften Symptome, wie z.B. Süchte, Phobien und ‚echte‘ Depressionen behandeln kann. Dafür bin ich nicht ausgebildet. Ich werte auch keine individuellen Verhaltensmuster empirisch auf Grundlage allgemeiner Verhaltensmuster aus. Die Datenlage ist in meiner Arbeit nicht bedeutsam, sondern einzig und allein der Mensch, der vor mir steht und seine momentane Situation und Befindlichkeit. Es geht mir um eine individuell gelingende Lebenslaufgestaltung, den Umgang mit biografischen Brüchen und familiären Lern- und Kommunikationsprozessen. Insofern verstehe ich mich auch als Prozessbegleiterin. Der moderne Begriff Coach, ebenso wie der der Beraterin, wird leider inflationär und auch im nicht professionellen Kontext gebraucht, scheint mir aber für meine Arbeit ebenfalls einleuchtend. Dass ich nun auch Beratung und Coaching, also professionelle Lebensbegleitung ‚online‘ anbiete, ist nicht nur meinem momentanen Lebensmittelpunkt in Ecuador geschuldet, sondern auch meinem Verständnis, Entwicklungen gegenüber offen zu sein, Dinge auszuprobieren und die Vorteile des Internets bzw. seine Ressourcen zu nutzen, was Vorteile für beiden Seiten mit sich bringt: für den Berater und für den Hilfesuchenden. Insofern kommt nun Online-Coach/Berater als Titel hinzu. Dass seriöse Online-Beratung wirksam ist, ist wissenschaftlich belegt. Aus dieser Überzeugung heraus steht sie für mich gegenwärtig im Mittelpunkt - und so gestalte ich Online-Angebote für Eltern, was mir sehr viel Freude bereitet und wo ich noch viel Potenzial für die Zukunft sehe.

Herzliche Grüße